Salzwiesen – ein Lebensraum zwischen Wasser und Land

Normalerweise ist Salz für Pflanzen Gift. Die Salzwiesen-Pflanzen werden dagegen mit der ständigen Salzbelastung bewundernswert fertig. Salzwiesen bilden den Übergang zwischen Meer und Land. Aber wie entstehen diese Wiesen, die Flut und Ebbe ausgesetzt sind?

Das unbekannte Wesen – Kuh

Kühe* sind sicher die am häufigsten genannten und bekanntesten Nutztiere auf dem Bauernhof. Jedes Kind kennt sie schon von klein auf. Aber wie viel wissen wir über dieses Tier? Dass sie Wiederkäuer sind und somit mehrere Mägen haben – vielleicht. Aber wussten Sie, dass Rinder keine Zähne haben? Und sie ein Blickfeld von 300° abdecken können?

Bienentanz – kein reines Vergnügen

Bienen tanzen nicht aus Freude oder gar Übermut. Sie kommunizieren tanzend mit ihren Artgenossinnen. In erster Linie dient der Tanz Informationen über die Entfernung von Futterstellen, deren Qualität und Menge mitzuteilen. Tanz oder wiederkehrende Bewegungsabfolgen als Kommunikation einzusetzen, nutzen auch andere Lebewesen, aber so ausgeklügelt und variantenreich wie die Honigbiene tanzt kein anderes Tier.

Mutterkorn – Gift und Arznei

Im Mittelalter war noch nicht bekannt, dass fünf bis zehn Gramm Mutterkorn tödlich sind. Viele Menschen erlitten schwere Vergiftungen nach dem Genuss von Getreideprodukten und starben am sogenannten Antoniusfeuer. Heute sind Vergiftungen sehr selten, da neue Roggensorten weniger anfällig für den Pilz sind sowie Siebe und Scanner die Körner sorgfältig aussortieren.

Für aktive Kids – Leben am Wasser

Das Wetter ist im Moment zwar nicht mehr wirklich sommerlich, aber es wird bestimmt bald wieder so richtig heiß. Vielleicht hast du Glück und kannst in deiner Nähe in einem Bach, Fluss, Weiher oder See schwimmen gehen.  

Die Wildkatze ein stiller Rückeroberer

Raubtiere auf der Rückeroberung: Bär, Wolf und Luchs sind in Mitteleuropa wieder anzutreffen. Was in der Bevölkerung polarisiert und Debatten auslöst. Ganz ohne Medienresonanz haben die Bestände der Wildkatze zugenommen. Es hat Jahre gedauert, bis man dies überhaupt bemerkte.

Das Edelweiß und seine Rätsel

Das Edelweiß, Symbol der Alpen, ist begehrt und beliebt. Jeder meint die Geheimnisse der samtenen Pflanze zu kennen, aber der weiße Stern birgt viele Rätsel.

Schon die Römer liebten Narzissen

Die im Mai wild blühenden Narzissen verwandeln Grashänge in strahlendweisse, duftende Landschaften. So etwa in der Genferseeregion oberhalb von Vevey und Montreux. Dort erstreckt sich ein riesig weißer Teppich im Mai, der passenderweise auch Maischnee genannt. Ein Phänomen, das auch Ernest Hemingway beschrieben hat.

Maikäfer zum Nachtisch

An warmen Abenden im Mai und Juli sieht man Maikäfer wieder fliegen, sofern ein Flugjahr ist. Die Maikäfer beschwerten Bauern und Bevölkerung wegen ihrer Überzahl und Fresssucht immer wieder Kopfzerbrechen. Was Max und Moritz in Wilhelm Busch‘ Erzählungen mit den Käfern anstellten, ist jedoch heilig im Vergleich zu der Gerichtsverurteilung von Maikäfer im 14. Jahrhundert.

Singvögel inspirieren Komponisten

Die Musik von Vivaldi und Rameau, von Mozart bis Strawinsky und Messiaen macht hörbar, wie bedeutsam Vogelgesang als Inspirationsquelle für Komponisten seit jeher war. Aber wie vermögen Singvögel wie die Amsel überhaupt ein derartiges unglaublich reiches Potential an Stimme und Melodienreichtum zu entfalten?

Bald Bärlauchduft in der Luft?

Der Bärlauch gehört zu den ersten Frühlingspflanzen. Er liebt Buchenwälder und feuchte Gräben und profitiert von der Frühlingssonne, lange bevor die Buchen ihr hellgrünes Blätterkleid entfalten. Der Bärlauch ist für Mensch und Tier nach einem langen Winter das erste Grün und Chlorophyll.

Im März macht der Moorfrosch blau

Gibt es ein himmelblaues Tier? Ja, während der Paarungs- und Laichzeit im März legen sich die Moorfroschmännchen ein sehr auffälliges Kleid an: Sie sind dann für wenige Tage leuchtend himmelblau. Wirkt blau auf die Moorfroschweibchen besonders anziehend oder schreckt es die männlichen Rivalen ab?

Der Fischotterpelz ist wie ein Reißverschluss

Wer kennt sie nicht; die verspielten eleganten Fischotter (Lutra lutra). Freilebend sind die pelzigen Jäger jedoch sehr selten zu beobachten. Ausser im Winter, da kann man ihre Anwesenheit anhand von Spuren im Schnee erkennen.

Fledermäuse und ihr Frostwarnmechanismus

Während der insektenarmen Winterzeit hält die Fledermaus Winterschlaf. Die Körperfunktionen werden dabei auf ein Minimum reduziert. Wird die Fledermaus in dieser Ruhephase gestört oder die Temperatur ihres Winterquartiers sinkt unter den Gefrierpunkt, verbraucht sie lebenswichtige Winterreserven.

Der Winter ist da, das Hermelin zieht den Wintermantel an

Die Überwinterungsstrategien im Tierreich sind vielfältig: erstarren, schlafen, wegfliegen. Wer der Kälte und dem Schnee an der Erdoberfläche trotzt, muss sich im wahrsten Sinne des Wortes warm einpacken. Beim Wechsel vom Sommer- zum Winterkleid ergreifen einige Tiere die Chance zur optischen Veränderung: sie werden weiß wie die winterliche Umgebung.

Besuch aus dem Norden

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit schnattern und watscheln besonders viele Entenvögel an unseren Gewässern herum. Es handelt sich dabei um Arten die den Sommer im Norden verbringen und in den milderen mitteleuropäischen Zonen überwintern. Milde ist jedoch relativ – die winterlichen Wassertemperaturen sind auch hierzulande bei rund vier Grad Celsius frostig. Da fragt man sich: Wieso frieren Wasservögeln nicht die Füße ab?

Zeitlose Blüte

Blüht im November noch etwas? Die Herbstzeitlose macht den Abschluss der Blühsaison und erfreut uns mit ihren zarten rosaroten Blüten bis November. Sie ist aber nicht nur für ihre späte Blütezeit bekannt, sondern auch wegen ihrer hohen Giftkonzentration.

Im Herbst lohnt sich ein Gletscherausflug

Im Herbst ist das Farbenspiel in den Bergen traumhaft: der Himmel blau, die Berggipfel weiss, die Lärchen goldig. Besonders Gletscherbeobachtungen eignen sich in dieser Jahreszeit, da die Gletscher mehrheitlich schneefrei.

Was ist Torf?

Torf ist eine organische Ablagerung in Moorgebieten, die aus abgestorbenen, humifiziertem Pflanzenmaterial wie Moos, Wurzeln oder Blättern besteht. Bedingt durch die konstante Wassersättigung und den dadurch verursachten Sauerstoffmangel ist ein vollkommener Abbau der Totsubstanzen nicht möglich – sie vermodern oder vertorfen. Torfanhäufungen sind die wichtigsten Kennzeichnen eines Moors und unterscheiden sich grundlegend vom Sumpf.

Schneeflocken

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum jede Schneeflocke anders aussieht?

Was ist ein Hexenring?

Ein Hexenring oder Feenring ist eine kreisförmige Ausbreitung von Pilzen. Die Bezeichnung Hexenring geht auf Erklärungsversuche des Mittelalters zurück, die in den ringförmig angeordneten Pilzen einen nächtlichen Versammlungsplatz von Hexen und anderen „Schwammgeistern“ vermutet haben. Diese Pilzreigen, so faszinierend sie auch erscheinen mögen, haben aber nichts mit Hexerei zu tun.

Blüten und ihre Besucher

Ist der Nektar in einer komplizierten Blütenform versteckt, benehmen sich Käfer im Vergleich zu Bienen oft unmanierlich. Solche Blüten sehen nach einem Käferbesuch mitgenommen aus. Gegen solche Grobiane weiß sich die Natur aber zu helfen.

Essig und Rasierschaum helfen bei Quallenkontakt

Angelockt vom warmen Wasser treiben Quallen im Hochsommer ihr Unheil in Küstennähe des Mittelmeeres sowie in Süßwassergewässern. Zwangsläufig kommt es zu Zusammenstößen zwischen Mensch und Qualle. Was tun, wenn man mit einer Qualle in Kontakt geraten ist?

Was machen Igel in der Nacht?

Andrew Rix hat mit einer speziellen Kamera ein eindruckliches Video über Igel und ihre nächtliche Aktivitäten gedreht. Solche Beiträge sind wichtig, um den Erhalt der Igel zu sichern. Denn: jeder Igel zählt.

Mauereidechsen bevölkern die Stadt

In der Stadt lauern hinter Steinen und Büschen Lebewesen, die viele nicht erwarten. Eidechsen sonnen sich neben Badegästen, im Bahnhofareal und schauen neugierig aus ihren Verstecken heraus. Die kleinen Reptilien kommen vor allem bei sonnigem Wetter aus dem Gebüsch hervor.

Wolkenfahnen am Berggipfel verheißen gutes Wetter

Der Himmel ist wolkenlos, die Kamera mit dabei, nur das Sujet – der Berggipfel – hüllt sich in Wolken. Ärgerlich ist dies insbesondere für Touristen die weit angereist sind. Dieses Naturphänomen ist oft zu beobachten, besonders häufig am Matterhorn, dem wohl beliebtesten Gipfel in der Schweiz.

Der Klatschmohn am Wegrand

Im frühen Sommer sieht man die leuchtend roten Blüten des Klatschmohns schon von weitem. Die knallroten Blütentupfer sind auffällige Erscheinungen in der Landschaft und gehören wie das Blau der Kornblume zu einem wogenden Kornfeld. Als Begleiter des Korns wird der Klatschmohn heutzutage aber immer mehr verdrängt.

Der Wolf steht wieder einmal im Rampenlicht der Medien

Der Alpsommer hat begonnen und somit auch die Sorge um die sömmernden Schafherden. Die Rückkehr des Wolfes in die Schweizer Grenzkantone wird hitzig diskutiert, vor allem wenn sich Naturschützer und Jäger oder Schafhalter gegenübersitzen. War das Verhältnis zwischen Wolf und Mensch schon immer schwierig?

Gut gepolstert gegen Unwetter

Auf den Berggipfeln liegt noch Schnee, der Frühling breitet sich dieses Jahr besonders langsam von unten nach oben aus. Die Zwergwuchspflanzen leiden glücklicherweise nicht darunter. Ihre Strategie möglichst gedrungen zu sein, zeigt nur positive Effekte.

Libellen heben zum Jungfernflug ab

Die Schlüpfsaison verschiedener Libellen steht an. Je nach Witterung beginnt die Saison im April und Mai. Mit etwas Glück kann man Libellen jetzt beim Schlüpfen zusehen und den sogenannten Jungfernflug bestaunen.

Es wird eng auf dem Lummenfelsen

Helgoland ist ein Vogelparadies. Die rote Westklippe Helgolands ist Deutschlands einziger Seevogelfels, der in den Wintermonaten ziemlich verlassen ist. Im Frühling ändert sich das Bild gewaltet: Tausende Brutpaare von Dreizehenmöwen, Trottellummen, Tordalken sowie Basstölpeln besiedeln den Felsen – da kann es rasch zu einem Gedränge kommen.

Futtermangel treibt Wildtiere in Städte und Dörfer

Der lange Winter und der frostige Frühling in Zentraleuropa machen nicht nur den Menschen, sondern auch den Tieren zu schaffen. Vor allem die Wildtiere im Wald haben gerade große Schwierigkeiten bei der Nahrungssuche. Da stellt sich die Frage: Füttern ja oder nein?

Ein Fuchswurf – verschiedene Väter

Die Paarungszeit der Füchse, die sogenannte Ranzzeit, geht in den nächsten Tagen zu Ende. Sie dauert in der Regel von Januar bis Anfang März. Je nach Sozialstruktur der Fuchspopulation paaren sich der Rüde und die Fähe mit mehreren Partnern. Es kann daher vorkommen, dass ein Wurf Jungfüchse verschiedene Väter haben.

Im Schutze des Schilfrohrs

Wenn im Winter die Unterhölzer ohne Laub dastehen, bieten die breiten Schilfblätter an Gewässern auch in der Winterzeit Versteckmöglichkeiten und damit einen guten Schutz vor Feinden sowie einen gewissen Witterungsschutz. Schilf kann aber noch mehr: Es spielt eine bedeutende Rolle bei natürlichen Verlandungsprozessen und der biologischen Abwasserreinigung.

Geburtshelferkröte – kleiner Froschlurch in Bedrängnis

Die Geburtshelferkröte wurde von der Pro Natura Schweiz zum Tier des Jahres erkoren. Der kleine Froschlurch gerät in Bedrängnis; sein Lebensraum schwindet von Jahr zu Jahr. Die Ernennung zum Tier des Jahres soll die Öffentlichkeit alarmieren.

Efeu – der Klettermeister unter den Pflanzen

Irrtümlicherweise geht man manchmal beim Efeu von einer Parasit-Wirt-Beziehung aus. Der Efeu ernährt sich aber nicht vom Baum, sondern benötigt ihn einzig als Klettergerüst. Findet der Efeu keine vertikale Klettergelegenheit, wächst er horizontal und verankert sich im Boden.

Rotkehlchen – auch im Winter in Gesangsstimmung

Wer singt denn da im Winter? Nicht alle Singvögel sind abgereist. Einige Rotkehlchen sind hier geblieben und verteidigen ihr Revier mit Gesang. Bei klirrender Kälte kann es dem Rotkehlchen regelrecht aus der Kehle dampfen.

Flora Helvetica goes mobile

Diesen Monat ausnahmsweise weder Tier noch Pflanze des Montas, sondern, wenn man es so nennen darf, Produkt des Monats.

Die neue Flora Helvetica App enthält alle Inhalte des Buches,

Wuchernde Pflanzengallen

Jedem wachsamen Naturfreund sind die auffälligen Wucherungen an Pflanzen bestimmt schon einmal aufgefallen. Gallen werden diese Abnormalitäten genannt. Besonders anfällig für Gallen sind Eichen, Buchen oder auch Rosen. Kaum vorstellbar, aber über Gallen könnte man Bände schreiben. Nicht nur die Formenvielfalt ist interessant, sondern auch wer für die Gallbildung verantwortlich ist oder welchen Nutzen Gallen erbringen.

Hirsche im Röhrduell

Wenn die Blätter fallen, die Zugvögel weg sind, der erste Schnee in der Luft liegt und Nebelschwaden über Land und Wald ziehen, dann kämpfen die Hirschen wieder um die Gunst der Hirschkühe – und dies lautstark.

Eiben und ihr herbstlicher Schmuck

Eiben werden extrem alt, wachsen jedoch sehr langsam, was ihnen auch zum Verhängnis wird. Die Jungbäume werden von Rehen regelrecht abgeäst. Da hilft auch das Gift der Eiben nichts; Wiederkäuer wie Rehen sind immun dagegen. Vögel sind der Eibe wohlgesinnter und sorgen für die Ausbreitung der Eibensamen, vor allem im Herbst, wenn sich der Samenmantel (Arillus) rot verfärbt.

Eichhörnchen – die Nussknacker sind unterwegs

Wenn der Schwanz der Eichhörnchen buschiger wird und an den Ohren putzige Pinsel wachsen, dann ist für die flinken Nager auch die Vorratszeit angebrochen. In Parkanlagen und Wäldern kann man die teils zutraulichen Tierchen gut beobachten wie sie Nüsse und Samen sammeln und verstecken. Ob sie all die angelegten Futtervorräte im Winter wieder finden?

Die Eule – ein spezieller Kauz

Die Eule ist ein spezieller Vogel. Markant sind ihr Äußeres und ihr Ruf. In manchen Kulturen überbringt sie gute, in anderen schlechte Nachrichten. Hierzulande als weise und klug angesehen, gilt sie in Indien als dumm. Aber nur in der deutschen Sprache gibt es die Unterscheidung „Eule“ und „Kauz“. Als Eulen werden die größeren Vögel mit heulendem Ruf bezeichnet. Der Kauz ist kleiner und rundlicher. Sein Ruf ist markanter und kürzer.

Welche Farben hat ein Regenbogen?

Seit Newton wissen wir, dass Sonnenlicht nicht weiß ist, sondern sich aus verschiedenen Farben zusammensetzt. Natürliche Regenbögen entstehen häufig am späten Nachmittag nach einem Wärmegewitter. Bedingt durch die unterschiedlichen Wellenlängen der Strahlen sind je nach Tageszeit mehr oder weniger Farben sichtbar.

Frag die Blumenuhr nach der Uhrzeit

Wie spät ist es? Nicht nur ein Blick auf die Rolex oder Kirchenuhr verrät die Zeit. Öffnet der Klatschmohn seine Blüten, ist es 5 Uhr. Die Margerite gehört nicht zu den Frühaufstehern unter den Pflanzen und blüht erst um 9 Uhr und die Nachtkerze mit Blütenöffnungszeit um 20 Uhr ist definitiv ein Langschläfer. Pflanzen arrangiert zu Blumenuhren, verlockende Idee, wie zuverlässig sind aber diese Zeitangeber?

Das Glühwürmchen – ein poetisches Insekt

Ein besonders interessantes Nachttier ist das Glühwürmchen oder treffender der Leuchtkäfer, denn mit einem Wurm hat das Insekt nichts am Hut. Sie leuchten effizienter als jede Sparlampe, einmal ausgewachsen, leben sie von Luft und Liebe und opfern sich für ihre einzige Liebesnacht.

Holunder als Sirup, zum Haarfärben und gegen Blitzeinschlag

Wann genau fängt der Sommer an? Der Deutsche Wetterdienst richtet sich beispielsweise nach ausgewählten Zeigerpflanzen des phänologischen Kalenders. Und dort ist nachzulesen: Der Sommer beginnt mit der Holunderblüten. Der frische, fruchtige Duft ist unverwechselbar und liegt zum Sommeranfang über Gärten und Gehölz. Aber nicht nur der Duft lässt das Herz von Holunderfans höher schlagen.

Alpensalamander sind anders

Alpensalamander sind scheue Gesellen, die man selten zu Gesicht bekommt. Außer es ist feucht und gewitterig wie an den letzten Tagen, dann sind sie gar in Scharen auf Wanderschaft. Mit etwas Glück, kann man im Juni die schwarzglänzenden Amphibien sogar bei der Paarung beobachten.

Die Raupen auf Raubzug

Freuen wir uns im Sommer über die prächtigen Schmetterlinge, die von Blüte zu Blüte tanzen, verursachen die Raupen während den Fressmonaten auch Unmut. Das Raupenstadium ist das eigentliche Fressstadium des Schmetterlings. Manche Schmetterlinge fressen sogar nur während des Raupendaseins.

Essbare Alpenpflanzen – eine Delikatesse

Sobald die Schneeschmelze im Frühjahr einsetzt, beginnt bereits die Blüte der ersten Alpenpflanzen. Fast zeitgleich beginnt die Wandersaison. Unterwegs in den Bergen kommt man an vielen Pflanzen vorbei, die sich als Gewürz oder Salatblatt eignen.

Ein Phänomen – Blutschnee

Schnee auf Gletschern oder Mulden ist im Frühling manchmal rötlich gefärbt. Solche Verfärbung auf Eis und Schnee fallen schon von Weitem auf. Was ist der Grund hierfür? Gletscherflöhe sind schwarz und können in Massen schwarze Verfärbungen bilden. Verfärben sich die Flöhe im Frühling etwa rot?

Die kurze, intensive Saison der Murmeltiere

Im April verlassen normalerweise die Murmeltiere zum ersten Mal ihren Bau. Der angefressene Winterspeck ist aufgebraucht. Nur wenige Monate müssen reichen, sich um Nachwuchs und nächste Winterreserve zu kümmern. Die zunehmende Wärme im Alpenraum erschwert dem Nagetier nach und nach die nötigen Fettreserven anzufressen.

Alle Vögel sind schon da

Die Sommervögel kehren im Verlauf des Frühlings aus ihren Winterquartieren zurück – auch die Nachtigall wird in der ersten Aprilhälfte erwartet. Berühmt ist die Nachtigall durch ihren Gesang und fand deswegen Verewigung in Oper und Literatur. Auch wenn fast jeder von ihren Gesangsqualitäten gehört hat, erkennen nur wenige das Lied des Meistersingers.

Krokus – Farbenspiele im Frühjahr

Endlich Farbe! Ein Krokus hat genau das, wonach wir uns nach den langen Wintermonaten so sehr sehnen. Gartenkrokusse tragen Namen wie „Blue Pearl“, „Moonlight“ oder „Ruby Giant“. Dabei ist ein Krokus nun wirklich kein Riese. Seine Artenvielfalt ist dagegen beachtlich. Frühlingskrokuse bringen Farbe in die Gärten und Herbstkrokuse Safran in die Küche.

Die Erdkröte ist Lurch des Jahres 2012

Die Erdkröte (Bufo bufo) wurde von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde zum Lurch des Jahres 2012 gewählt. Schon früh im Jahr werden Erdkröten aktiv. Die Hauptwanderung zum Laichgewässer beginnt oft schon Ende Februar.

Welche Knospe gehört zu welchem Baum?

Bäume und Sträucher betrachten kann auch im Winter spannend sein. Zur Baumbestimmung im Winter lassen sich neben Rinde auch Knospen nutzen. Die Ausprägung der Knospen ist sehr vielfältig. Geübte Botaniker können einen Baum oder Strauch alleine aufgrund der Knospe bestimmen. Ein Versuch lohnt sich: Welche Knospe gehört zu welchem Baum?

Zitronenfalter und ihr Frostschutzmittel

Die meisten Schmetterlinge überwintern als Raupe oder Puppe. Nur ganz wenige Arten halten einen Winterschlaf. Zu den kälteresistentesten gehört der Zitronenfalter. Er ist besonders widerstandsfähig und überlebt harte Winter praktisch ungeschützt. Wie das geht? Die Natur hat ihn mit einem speziellen Forstschutzmittel ausgerüstet.

Misteln – der Weihnachtsschmuck der Laubbäume

Die Mistel ist in vieler Hinsicht eine spezielle Pflanze. Kaum verwunderlich, dass sie eine große Rolle in Brauchtum, Volksglauben und Volksmedizin spielt. Besonders eigentümlich sieht die Mistel im Winter an Laubbäumen aus, wo sie sich als immergrüner Busch vom kahlen Geäst abhebt. Ihre weißlichen Früchte muten an Perlen oder gar kleine Weihnachtskugeln an.

Feldhase wo bist du?

Der Feldhase ist ein Meister der Tarnung. Im Winter ist sein Fell dichter, länger und heller. Regungslos verharrt er in Mulden, lässt sich einschneien und ist dann so gut wie unsichtbar. Unverkennbar sind seine Spuren im Schnee: zwei größere Pfotenabdrücke vorne und zwei kleinere hinten. Es lohnt sich auf die Suche nach Feldhasenspuren zu machen, wenn es nachts geschneit hat.

Die Herbstfärbung der Laubbäume ist alles andere als ein Modegag

Bevor der Winter Einzug hält, präsentieren sich viele Pflanzen noch einmal von ihrer besonders schönen Seite. Die Blätter verfärben sich, wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen allmählich sinken. Grün kommt dann aus der Mode. Dafür zeigen sich Gärten, Parks und Wälder in Gelb, Orange und Rot.

Weinbergschnecken vergraben und verschließen sich

Schnecken gehören zu den Tieren, die jedermann kennt. Die sprichwörtlich langsamen Tiere mit dem gewundenen Häuschen begegnen uns nach jedem Regen. Das Wissen der meisten Menschen über Schnecken beschränkt sich jedoch. Wie überwintern zum Beispiel diese Kriechtiere?

Maronis fallen von den Bäumen

Fallen die ersten Kastanien vom Baum – ist der Herbst voll im Gang. Die Erntezeit der Esskastanien ist zwischen September und November. Dann platzen die stacheligen Fruchtbecher auf und geben die Nüsse frei.

Biber rüstet sich für den Winter

Im Herbst fällt der Biber Baum um Baum. Er hält keinen Winterschlaf und muss deshalb auch im Winter genügend Nahrung vorrätig haben. Vor dem Eingang des Biberbaus lagert der fleissige Nager Äste und Zweige – sein Notvorrat. Gefriert die Teichoberfläche im Winter kann er die Äste unter dem Eis erreichen.

Frühmorgens am Bach

Beobachten Sie hier Eisvogel, Elster, Graureiher, Stockente und Wasseramsel bei der morgendlichen Futtersuche am Wasser.

Vögel im Winter

Dieser Film porträtiert das Leben von Gänsesäger, Kohlmeise, Zeisig und Kormoran im Winter.

Alpen-Kammmolch

Der Alpen-Kammmolch, der auch Italienischer Kammmolch genannt wird, ist vor allem in Österreich und der Schweiz heimisch; in Deutschland ist er hingegen vom Aussterben bedroht.

Kiemenatmung

Auch Fische benötigen, wie alle Tiere, zum Überleben Sauerstoff. Dieser findet sich in gelöser Form im Wasser und wird von den Fischen über die Kiemen aufgenommen. Indem die Fische das Maul regelmäßig öffnen und schließem. strömt Wasser in die Kiemen ein.

Moorauge

Mooraugen sind kleine, dunkle Moorseen, die sich im Zentrum eines Hochmoors bilden können.

Lebensraum Moor

Moore sind ständig nasse Lebensräume, in denen sich verschiedenste Pflanzen- und Tierarten wohlfühlen. Aufgrund ihrer Topografie wird zwischen Hoch- und Flachmooren unterschieden.

Laubfrosch

Der Laubfrosch ist die einzige Froschlurchart in unseren Breiten, die auch klettern kann. Dank der Haftscheiben an den Zehen kann er klettern und so auf Sträuchern nach Beute suchen, die vor allem aus Zweiflüglern und Käfern besteht.

Gelbbauchunke

Gelbbauchunken können über die Haut ein Gift absondern, das sie vor Fressfeinden schützt: Deren Schleimhäute werden durch das Gift gereizt, sodass sie von der Unke ablassen.

Geburtshelferkröte

Die dämmerungs- und nachtaktive Geburtshelferkröte ist bräunlich graue und ist mit rundlichen Wärzchen übersät. Sie ist der einzige einheimische Froschlurchenart, die sich an Land paart und die Eier nicht ins Wasser ablegt. In der Fortpflanzungszeit beginnen die Männchen meist an feuchtwarmen Abenden aus ihren Verstecken an Land zu rufen.

Kleiner Wasserfrosch

Der Kleine Wasserfrosch überwintert bevorzugt am Gewässergrund, doch hält er dabei nicht einen Winterschlaf, sondern eine Winterruhe. Während der Winterruhe ist seine Aktivität zwar stark eingeschränkt, aber nicht gleich null.

Kormoran

Kormorane nisten in der Regel in größeren Kolonien und gehen auch oft gemeinsam auf Jagd. Mit ihrem hakenförmig gebogenen Schnabel ergreifen sie Fische im Tauchen. Anders als beispielsweise bei Enten wird das Gefieder des Kormorans beim Tauchen nass, daher lässt er es nach jedem Aufenthalt im Wasser für eine gewisse Zeit trocknen; mit den zum Trocknen ausgebreiteten Flügeln lässt er sich leicht beobachten.

Wasserfledermaus

Wasserfledermäuse sind weit verbreitet und kommen an allen stehenden und ruhig fließenden Gewässern vor, die ein ausreichendes Angebot an Wasserinsketen aufweisen. Abends kommen die Wasserfledermäuse aus ihren Verstecken in Baumhöhlen und jagen knapp über der Wasseroberfläche nach Insekten.

Kreuzotter

Mit dem Verschwinden vieler Hochmoorlandschaften hat auch die Kreuzotter einen wichtigen Lebensraum verloren. Anders als die meisten Schlangenarten legt die Kreuzotter keine Eier, sondern ihre Jungen werden im Herbst lebend geboren. Gleich nach der Geburt sind die Jungen selbstständig und beginnen umgehend mit der Jagd auf junge Eidechsen oder Frösche.

Plattbauchlibelle

Die Plattbauchlibelle, auch kurz Plattbauch genannt, ist sehr häufig. Die Großlibelle ist an langsamen Flussläufen, aber auch an Teichen zu finden, ist allerdings sehr scheu. Sie gehört zu den besten Fliegern unter den Libellen.

Libellen

In Europa gibt es rund achtzig Libellenarten, die in zwei Gruppen unterteilt werden, die Groß- und die Kleinlibellen. Die Großlibellen können wesentlich besser fliegen als die Kleinlibellen. Libellen sind vor allem in der Nähe von Gewässern zu finden, weil ihre Larven auf Wasser als Lebensraum angewiesen sind.

Fischotter

Der Fischotter ist eine der am stärksten vom Aussterben bedrohten Säugetierarten Mitteleuropas. Anders als es sein Name vermuten lässt, ernährt er sich nicht nur von Fischen. Ganz im Gegenteil, er ist ein Generalist, der neben Fischen auch Krebse, Frösche, Würmer, Schnecken, Vögel, Mäuse, junge Bisame und Ratten frisst. Otterbaue sind unterirdisch und immer in Ufernähe, wobei der Eingang meist unter Wasser liegt.

Teichmuschel

Teichmuscheln sind eine der zahlreichen Muschelarten, die im Süßwasser leben. Zu den Teichmuscheln gehören etwa die Gemeine Teichmuschel und die Große Teichmuschel.

Wasserläufer

Wasserläufer sind sehr häufig und weit verbreitet, sie sind auf Teichen, Tümpeln oder Pfützen anzutreffen. Sie können fliegen, aber was diese Wanzen außergewöhnlich macht, ist ihre Fähgikeit, auf dem Wasser zu laufen.

Stechmücke

Die Gemeine Stechmücke ist nachtaktiv, ihre Larven entwickeln sich im Wasser. Nur die Weibchen saugen mit ihrem Stechrüssel Blut, während die Männchen mit ihrem Saugrüssel Säfte oder Nektar aufnehmen.

Gerandete Jagdspinne

Die Gerandete Jagdspinne ist eine der größten mitteleuropäischen Spinnenarten und hat sich an den Lebensraum Wasser angepasst. Sie jagd im Uferbereich, kann auf dem Wasser laufen und sogar tauchen.

Wasserspinne

Die Wasserspinne ist die einzige Spinnenart, die nicht an Land, sondern unter Wasser lebt. Da sie auf saubere Gewässer angewiesen ist, setzt ihr die Wasserverschmutzung stark zu und ist der Wasserspinnenbestand rückläufig.

Wollgras

Wollgräser sind in vielen Mooren zu finden und typisch für diesen Lebensraum. Das Scheidige Wollgras, das auch Moor-Wollgras genannt wird, prägt im Frühjahr das Aussehen der Moore. Durch den Rückgang der Moore gehen allerdings auch seine Bestände immer mehr zurück.

Schwimmkäfer

Schwimmkäfer sind, wie der Name schon sagt, ausgezeichnete Schwimmer und überall in pflanzenreichen Gewässern zu finden. Die Hinterbeine werden zum Rudern eingesetzt und sind mit einem dichten Haarsaum besetzt.

Ringelnatter

Ringelnattern sind häufiger und verbreiteter als die beiden anderen Wassernatternarten (Würfel- und Vipernatter), da diese enger an Gewässer und Feuchtgebiete gebunden sind als Ringelnattern. Daher kann man Ringelnattern auch im Kulturland oder im Siedlungsgebiet antreffen.

Steinkrebs

Der Steinkrebs ist die kleinste europäische Krebsart und wurde in den letzten Jahren durch die Krebspest stark dezimiert. Er bevorzugt kalte und saubere Fließgewässer.

Rundblättriger Sonnentau

Der Rundblättrige Sonnentau ist eine fleischfressende Pflanze und nur noch in wenigen Hochmooren zu finden; sie steht in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter Schutz.

Vipernatter

Die ungiftige Vipernatter wird aufgrund des dunkelbraunen Zickzack-Bandes auf dem Rücken häufig mit der giftigen Aspisviper verwechselt, die zum Teil in denselben Lebensräumen vorkommt.

Würfelnatter

Die Würfelnatter gehört zu den Wassernattern. Anhand der runden Pupillen erkennt man, dass es sich um eine ungiftige Schlange handelt.

Edelkrebs

Der Edelkrebs ist die größte europäische Flusskrebsart. Sie wird von zahlreichen invasiven Krebsarten immer stärker zurückgedrängt.

Dohlenkrebs

Der Dohlenkrebs ist eine der drei Flusskrebsarten, die in Europa vorkommen. Flusskrebse leben aber trotz ihres Namens nicht nur in Fließgewässern, sondern sind auch in Seen, Weihern und Wassergräben zu finden.

Froschkonzert

Zur Fortpflanzungszeit kann man Frösche, Kröten und Unken am besten hören, wobei die meisten Arten in der Dämmerung oder in der Nacht rufen. Die Männchen versuchen, Weibchen anzulocken und ihr Revier zu markieren.

Bartmeise

Bartmeisen lassen sich an ihrem langen Schwanz und ihrer zimtbraunen Färbung auch im Flug recht leicht erkennen. Sie sind die einzigen langschwänzigen schilfbewohnenden Kleinvögel.

Rohrdommel

Die Rohrdommel hat kurze Beine und einen kurzen, dicken Hals. Obwohl sie recht groß ist, ist sie im Röhricht dank ihrer ausgezeichneten Tarnfärbung kaum zu entdecken.

Teichrohrsänger

Der Teichrohrsänger, auch Rohrspatz genannt, ist ein typischer Schilfvogel. Verwechslungen mit Sumpfrohrsänger und Schilfrohrsänger sind häufig, die drei Arten lassen sich aber deutlich anhand ihres Gesangs unterscheiden.

Stockente

Die Stockente kann hierzulande auf fast jedem Gewässer beobachtet werden. Während das Weibchen brütet, bewacht das Männchen das Nest. Die Jungen werden durch das Weibchen geführt.

Rohrammer

Rohrammern sind sperlingsgroß und auch unter der Bezeichnung Rohrspatz bekannt. Sie bewohnen Feuchtgebiete in nahezu ganz Europa und brüten am liebsten an schilf- und röhrichtbestandenen Gewässern.

Haubentaucher

Haubentaucher sind Unterwasserjäger und erbeuten hauptsächlich kleine Fische, aber auch Wasserinsekten und kleine Krebse. Ihr bevorzugter Lebensraum sind stehende und langsam fließende Gewässer.

Biber

Der Europäische Biber ist ein ausgezeichneter Baumeister. Sein breiter, abgeplatteter und unbehaarter Schwanz dient als Steuer beim Tauchen, zur Temperaturregulation, ist Fettdepot und Stütze beim Nagen.

Bergmolch

Der Bergmolch, der auch Alpenmolch genannt wird, ist von Meereshöhe bis in 2500 m ü. M. (in den Schweizer Alpen) zu finden. Zwischen März und Juni hält er sich vor allem im Wasser auf, wobei er sowohl schattige als auch sonnige Gewässer besiedelt.

Sumpfschildkröte

Die Europäische Sumpfschildkröte ist die einzige Schildkrötenart, die natürlicherweise im deutschsprachigen Raum vorkommt. Da sie sehr selten ist, ist sie allerdings schwer zu beobachten.

Feuersalamander

Der Feuersalamander ist mit seiner glänzend gelb bis rot und schwarz gefleckten Oberseite unverwechselbar; der Alpensalamander etwa ist komplett schwarz gefärbt.

Bisamratte

Bisamratten erinnern entfernt an Biber. Sie sind aber invasiv und stellen eine Gefahr für die einheimische Tierwelt dar. Ursprünglich stammen sie aus Nordamerika.

Graureiher

Der Graureiher, der auch Fischreiher genannt wird, ist fast so groß wie ein Storch. Er ernährt sich hauptsächlich von Fischen, aber auch von Mäusen, sonstigen kleinen Säugetieren und größeren Insekten.

Gänsesäger

Der Gänsesäger ist im Winter ein häufiger Gast in unseren Gefilden. Er frisst vor allem Fische, die er mit seinem mit Lammellen versehenen Schnabel, sehr gut festhalten kann. Der Schnabel erinnert an eine Säge, daher auch der Name dieser Vogelart.

Zwergtaucher

Der Zwergtaucher ist der kleinste einheimische Wasservogel. Er ist ein schlechter Flieger und braucht einen langen Anlauf.

Schellente

Schellente sind Höhlenbrüter, die in Baumhöhlen oder sogar in Nistkästen brüten. Das Weibchen kümmert sich alleine um die Brut- und Jungenpflege.

Rohrschwirl

Der Rohrschwirl lebt in dichten Schilfbeständen am Rand von Wasserläufen, Teichen und Seen. Er ist ein Langstreckenzieher und überwintert in Afrika.

Bekassine

Mit ihrem auffälligen langen Schnabel stochert die Bekassine im weichen Boden nach Nahrung. Sie frisst Schnecken, Würmer, Insektenlarven aber auch Samen und Früchte von Binsen und Seggen.

Wasseramsel

Die Wasseramsel ist ein typischer Bewohner von schnell fließenden Bächen und Flüssen und der einzige Singvogel, der sowohl gut fliegen, schwimmen als auch gut tauchen kann.

Blässhuhn

Blässhühner, die auch Blässrallen genannt werden, sind sehr anpassungsfähig und weit verbreitet.

Eisvogel

Den Eisvogel kann mit keiner anderen Vogelart verwechseln. Er ist etwas größer als ein Spatz, seine Oberseite ist blau bis türkisfarben und die Unterseite orangebraun. Trotz seiner bunten Färbung ist er farblich sehr gut an seine Umgebung angepasst. Sein Rücken verschmilzt mit der Farbe des Wassers und seine Unterseite mit der Farbe des Geästs, auf dem er sitzt.

Nachtigall

Berühmt geworden ist die Nachtigall durch ihren Gesang. Sie gehört zur Familie der Drosseln, der eine Reihe guter Sänger angehören. Sie hat kaum besondere Merkmale, außer ihrem bemerkenswerten Gesang. Ihre Oberseite ist einfarbig braun, die Unterseite hell braungrau.

Axolotl

Diese außergewöhnliche Molchart ist einzigartig im Tierreich: Der Axolotl hat die Fähgikeit, Körperteile und innere Organe zu erneuern, so wachsen zum Beispiel amputierte Gliedmaßen beim ihm nach.

Sandlaufkäfer

Sandlaufkäfer bewohnen offene, sandige Flächen. Man findet sie in der Heide, in Sandgruben, an den Ufern von Seen und Flüssen und am Meeresstrand. Der grüne Feld-Sandlaufkäfer und der braune Dünen-Sandlaufkäfer sind häufig anzutreffen. Auffallend sind die grossen Augen und die kräftigen Oberkiefer.

Taumelkäfer

Die spezialisierten Augen der Taumelkäfer erlauben es ihnen, sowohl über als auch unter Wasser scharf zu sehen. …

Beifuß-Ambrosia auf Vormarsch

Ambrosia heißt Speise der Götter. Der griechischen Mythologie nach verleiht ihr Genuss Unsterblichkeit. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Bereits wenige Pollenkörner der aus Nordamerika stammenden Beifuß-Ambrosia können eine Allergie mit Heuschnupfen und häufig auch schweres Asthma auslösen.

Reiseaufbruch ins Winterquartier Afrika

Heiße Tage im Spätsommer, bedeutet Abflug ins Winterquartier Afrika für die Störche. Die Jungstörche fliegen meistens früher los als ihre Eltern. Mit Hilfe eines inneren „Kompasses“ finden sie den Weg nach Afrika ohne Führung. In den letzten Tagen sind vielerorts größere Storchenzüge am Himmel gesichtet worden.

Es duftet so herrlich nach Heu

Weshalb duftet Heu so aromatisch? Cumarin heißt der Inhaltsstoff, der frischem Heu seinen eigentümlichen, angenehm würzigen Geruch verleiht. Cumarin ist im Ruchgras wie auch im Waldmeister und Kassiazimt enthalten. Früher wurden Getränke und Schnupftabak mit Ruchgras aromatisiert. In größeren Mengen ist Cumarin jedoch gesundheitsgefährdend.

2011 – Jahr der Fledermaus

2011 stehen die Fledermäuse als eine besonders gefährdete Tiergruppe im Zentrum des Interesses. Die fliegenden Säugetiere leben als Nachbarn in Haus und Garten und sind auf Verständnis und Akzeptanz der Menschen angewiesen. Das Motto der Kampagne „Together with bats“ soll dieses Zusammenleben fördern.

Nachtkerzen – der Evening Star

So schnell wie die Nachtkerze ist keine andere europäische Pflanze: Die Blüten öffnen sich innerhalb weniger Minuten in der Dämmerzeit. Anfangs sind sie meist geruchlos, nach vollständigem Öffnen aber wird ihr Duft intensiv süßlich, so dass er häufig als aufdringlich und fast stinkend empfunden wird. Nicht so für den Nachtfalter, der liebt die Nachtkerze und ist ein gern gesehener Sommergast.

Die Honigbiene hat den Frühling verschlafen

Dieser Frühling war außergewöhnlich warm und trocken. Die Pflanzenwelt reagierte prompt darauf und erwachte früh aus dem Winterschlaf. Die Blumen blühten in voller Pracht, die Borkenkäfer trieben ihr Unwesen. Nur die Honigbiene beeindruckte dieses frühlingshafte Treiben wenig und schlief weiter.

Gräserpollen in der Luft

Die Allergiker und Allergikerinnen müssen noch ein paar Monate durchhalten. Die Pollenhochsaison der Hasel und Birke sind vorüber. Im Spätfrühling beginnen nun die Gräser zu blühen, allen voran die Knäuelgräser. Das Knäuelgras gehört neben Roggen, Lieschgras und anderen zu den wichtigsten Heuschnupfen-Gräsern Europas.

Rehkitze nicht anfassen!

Rehkitze kommen im Mai und Juni zur Welt. Da sie erst ab etwa der vierten Lebenswoche ihrer Mutter folgen, sind in waldnahen Wiesen besondere Vorsichtsmaßnahmen notwendig. Mähmaschinen und Hunde sind bekannte Feinde der scheuen Kitze. Aber auch Menschen, die die Rehkitze aus der Gefahrenzone des hohen Grases entfernen möchten, handeln fatal, indem sie die Jungtiere nur schon berühren.

Trauerschnäpper

Die Eier des Trauerschnäpperweibchens sind hellblau gefärbt. Nach ca. 12 Tagen schlüpfen die Jungtiere. Bis sie flügge werden bleiben sie noch ca. 2 Wochen im Nest und werden dabei von den Elterntieren versorgt.

Waldohreule

Wie die meisen Eulenarten benutzt auch die Waldohreule zur Fortpflanzung entweder Baumhöhlen oder verlassene Nester anderer Vogelarten.

Heckenbraunelle

Heckenbraunellen sind im ganzen deutschen Sprachraum anzutreffen. Sie besiedeln vor allem Lichtungen und Waldränder mit einem hohen Fichtenanteil.

Reh

Rehe gehören zu den großen Pflanzenfresser Mitteleuropas. Sie sind ziemlich anpassungsfähig und können sowohl im Wald als auch in offenen, extensiv bewirtschafteten Landschaften leben.

Dachs

Trotz ihrer beachtlichen Größe gehören Dachse zu den heimlicheren Bewohnern des Waldes (auch in Stadtnähe). Sie sind nachtaktive Raubtiere und leben in selbstgegrabenen Höhlen, in denen sie auch ihren Nachwuchs aufziehen.

Fuchs

Der Fuchs ist in ganz Europa weit verbreitet. Zwar gehört er zur Familie der Hunde, doch ist er in vielerlei Hinsicht ein untypischer Vertreter dieser Familie. So können Füchse zum Beispiel gut klettern, was die meisten Hunde nicht tun.

Rothirsch

Um Rothirsche zu beobachten, braucht man viel Glück. Während der Brunft kann man dafür nicht selten ihr lautstarkes Röhren wahrnehmen, welches den Balzkampf zweier Männchen einleitet.

Tannenhäher

Der Tannenhäher wird auch als «Arvengärtner» bezeichnet. Grund dafür ist, dass er maßgeblich für die Verbreitung der Arve verantwortlich ist.

Waldgrille

Die Waldgrille erzeugt ihr typisches Zirpen, indem sie die Schrillkante des einen Flügels über die Schrillleiste des anderen Flügels zieht.

Landkärtchen

Das Landkärtchen verdankt seinen ungewöhnlichen Namen der Zeichnung seiner Flügelunterseite, die an eine Landkarte erinnert.

Gartenbaumläufer

Um seine bevorzugte Nahrung – Insekten und Spinnen – zu finden, arbeitet sich der Gartenbaumläufer spiralförmig an Baumstämmen hinauf. Mit seinem angepassten Schnabel durchsucht er die Rinde des Baumes.

Waldeidechse

Die Waldeidechse ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Dank ihrer guten Tarnung wird sie jedoch nur selten beobachtet.

Schlingnatter

Die Schlingnatter ist eine zierliche, für den Menschen ungefährliche Schlange. Sie erreicht eine Körperlänge von 60 – 75 cm. Die Schlingnatter steht in vielen Ländern unter Artenschutz.

Wintergoldhähnchen

Das Wintergoldhähnchen gilt als kleinste Vogelart Europas. Sein Körpergewicht beträgt gerade mal 8 Gramm.

Sommergoldhähnchen

Das Sommergoldhähnchen gehört zu den kleinsten einheimischen Vögeln. Um es vom sehr ähnlichen Wintergoldhähnchen unterscheiden zu können, achtet man am besten auf die Augenpartie: Im Gegensatz zum Wintergoldhähnchen besitzt das Sommergoldhähnchen einen schwarzen Augenstreifen, der an eine Sonnenbrille erinnert.

Schwarzspecht

Der Schwarzspech, die größte europäische Spechtart, ist der Vogel des Jahres 2011 in der Schweiz. Am liebsten baut er seine Höhlen in Rotbuchen. Er ernährt sich vorwiegend von holzbewohnenden Ameisen, im Winter sucht er seine Nahrung aber auch in Ameisenhaufen. Von Schwarzspechten gebaute und nicht mehr genutzte Höhlen werden gerne von Fledermäusen, Waldkäuzen, Bienen oder Eichhörnchen bewohnt.

Grünspecht

Der Grünspecht ernährt sich vor allem von Ameisen. Dazu benutzt er seine 10 cm lange Zunge, die ein verhorntes und mit Widerhaken bestücktes Ende aufweist, an der die Beute hängen bleibt.

Buntspecht

Der Buntspecht lässt sich von allen Spechtarten am leichtesten beobachten. Die beste Jahreszeit dafür ist der Frühling, wenn die Bäume noch kein Laub haben. Meistens macht sich der Buntspecht aber – wie die anderen Spechte auch – durch sein Trommeln bemerkbar.

Mittelspecht

Der Mittelspecht hält sich besonders gerne in Eichenwäldern mit einem großen Totholzanteil auf. Er ist kein Zugvogel, sondern bleibt auch im Winter im Norden.

Weißrückenspecht

Der Weißrückenspecht ist ein sehr ausdauernder Trommler. Seine Trommelwirbel dauern jeweils etwa 2 Sekunden, wobei er dabei bis zu 40 Einschläge schafft!

Kleinspecht

Der Kleinspecht ist ungefähr so groß wie ein Sperling und gilt damit als Europas kleinste Spechtart. Er ist ein verbreiteter, aber nicht besonders häufiger Brutvogel.

Dreizehenspecht

Der Dreizehenspecht fühlt sich besonders in alten Nadelwäldern wohl, die viel Totholz aufweisen. Hier findet er die holzbewohnenden Käferlarven, welche seine wichtigste Nahrungsquelle darstellen.

Wendehals

Der Wendehals verdankt seinen Namen der Tatsache, dass er bei Gefahr den Kopf verdreht und seinen Hals schlangenartig bewegt.

Wolfspinne

Die Wolfspinne ist ein typischer Lauerjäger. Ähnlich wie die Krabbenspinne fängt sie ihre Beute nicht mit Netzen, sondern lauert ihr auf. Ihr Sehsinn ist gut entwickelt und spielt für die Jagd eine wichtige Rolle. Häufig leben Wolfspinnen in kleinen Erdhöhlen. Sie finden aber auch in der Krautschicht und zwischen Steinen Unterschlupf.

Waldkauz

Der unheimliche Ruf des Waldkauzes dient dazu, das Revier zu markieren und Weibchen anzulocken.

Buchfink

Der Buchfink singt nicht überall gleich. In unterschiedlichen Lebensräumen sind, wie bei Menschen, verschiedene regionale Dialekte zu hören.

Zilpzalp

Der Zilpzalp trägt ein unauffälliges Federkleid ohne spezielle Zeichnungen. Man trifft ihn meist im Wald, wo er gerne seinen markanten Gesang vorträgt. Seltener ist er auch in Parks und an den Rändern von Siedlungen anzutreffen.

Borkenkäfer

Die relativ kleinen Borkenkäfer lassen sich in Rindenbrüter und Holzbrüter unterteilen, je nachdem wo sie ihre Larven ablegen. Sie gehören wohl zu den bekanntesten Schädlingen des Waldes.

Eichelhäher

Einige Bäume verdanken ihre Weiterverbreitung der Angewohnheit des Eichelhähers, Buchnüsschen, Eicheln und Nüsse zu sammeln und als Vorräte zu vergraben. Wenn er diese dann in seinen Bodenverstecken vergisst, so können sie keimen.

Luchs

Der nachtaktive Luchs kann trotz Dunkelheit jederzeit sein Beutetier und die Distanz zu ihm erkennen. Dies gelingt ihm dank seinen weit auseinander liegenden Augen und den besonders großen Pupillenöffnungen.

Schlupfwespe

Die Schlupfwespe benutzt ihren «Stachel» dazu, ihre Eier in oder an Käferlarven abzulegen. Wenn die Wespenlarve dann geschlüpft ist, so ernährt sie sich parasitisch von der Wirtslarve.

Esche

Die Esche kann bis zu 40 Meter hoch werden und gehört damit zu den größten Laubbäumen Europas. Sie ist in Europa weit verbreitet.

Fichte

Die Fichte – auch „Rotfichte“ genannt – ist in ganz Europa verbreitet. Ihre Nadeln sind sehr robust, sodass sie nur etwa alle 7 Jahre ausgewechselt werden.

Bärlauch

Der Bärlauch ist eine der ersten Pflanzen, die den Frühlingswald wieder begrünt. Im März kann er regelrechte Teppiche bilden. Junger Bärlauch ist auch als Gewürz in der Küche beliebt. Aber Achtung: Junger Bärlauch kann leicht mit dem giftigen jungen Maiglöckchen verwechselt werden. Daher Vorsicht beim Sammeln.

Farne

Farne wachsen seit ungefähr 300 Millionen Jahren auf der Erde. Sie gehören damit zu den ältesten lebenden Pflanzenarten auf der Welt.

Eiche

Eichenblätter haben eine eigentümliche, unverwechselbare Form und können in europäischen Wäldern häufig gefunden werden. Weltweit gibt es über 400 verschiedene Eichenarten.

Leberblümchen

Das Leberblümchen gehört zu den ersten Frühjahrsblühern. Sie nützen die kurze Periode, in der die Bäume noch kein Laub tragen und entsprechend viel Licht auf den Waldboden fällt.

Hirschkäfer

Der Hirschkäfer gehört zu den größten und auffälligsten Käfern in Europa. Seinen Name verdankt er seinem verlängerten Kiefer, der aussieht wie ein Hirschgeweih. Der Kiefer ist aber nur bei den Männchen massiv vergrößert. Das Geweih benötigen die Männchen vor allem beim Kampf gegen Artgenossen. Dabei versuchen sie, ihren Gegner auf den Rücken zu legen oder ihn vom Ast zu werfen.

Grasfrosch

Im Gegensatz zu den meisten anderen Fröschen und Kröten, verbringen Grasfrösche manchmal den Winter in eisbedeckten Gewässern.

Morchel

Morcheln gehören zu den Mykorrhiza-Pilzen. Die Speisemorchel wächst sehr gern unter Eschen und gilt in der Küche als Delikatesse.

Tannenmeise

Tannenmeisen fühlen sich in Nadelwäldern wohl. Auch in Mischwäldern ziehen sie Nadelbäume den Laubbäumen vor.

Kohlmeise

Die Kohlmeise ist die häufigste Meisenart in Mitteleuropa. Sie besiedelt lückige Wälder, aber gerne auch Parkanlagen – durchaus auch mitten in der Stadt.

Kuckuck

Der Kuckuck ist durch seinen Brutparasitismus allgemein bekannt. Er legt seine Eier einzeln in das Nest fremder Vögel und betreibt selbst keine Brutpflege.

Singdrossel

Die Singdrossel ist eine weitverbreitete Vogelart der Wälder Mitteleuropas. Sie ernährt sich mit Vorliebe von Schmetterlingen, Käfern und Schnecken.

Amsel

In Europa zählt die Amsel zu den bekanntesten Vögel überhaupt. Die Weibchen erkennt man an der größtenteils dunkelbraunen Färbung. Die Männchen sind schwarz gefärbt.

Rotkehlchen

Das Rotkehlchen ist wohl einer der bekanntesten Vögel unserer Breitengrade. Es besiedelt feuchte und schattige Wälder mit viel Unterholz, kann aber auch in Siedlungen angetroffen werden.

Ameisen

Ameisen besiedeln die Erde bereits seit 130 Millionen Jahren. Sie leben in großen Völkern und sind alleine nicht überlebensfähig. Ameisen gehen aber individuell auf die Jagd. Sie können etwa das 60-fache ihres eigenen Körpergewichts tragen. Sollte eine Beute jedoch zu schwer sein, können sie mit Duftstoffen Artgenossinnen zu Hilfe rufen.

Habicht

Der Ruf des Habichts ist bei ruhigem Wetter mehrere hundert Meter wit hörbar. Besonders häufig erklingt er während der Balz – von Januar bis März.

Sperber

Sperber sind Greifvögel und eng an den Lebensraum Wald gebunden. Sie ernähren sich überwiegend von klein- und mittelgroßen Vögeln.

Ringeltaube

Die Ringeltaube ist die größte Taubenart Mitteleuropas. Sie kann dank den weißen Flügelbändern und Halsstreifen leicht identifiziert werden.

Zaunkönig

Der Gesang des Zaunkönig-Männchens setzt sich aus etwa 130 verschiedenen Lauten zusammen. Die Weibchen singen leisere und einfachere Lieder.

Kleiber

Kleiber sind talentierte Sänger. Ihr Gesang ist in frühjährlichen Wäldern stets gut zu hören. Sie lassen sich aber auch leicht beobachten, da sie die Angewohnheit haben, die Baumstände hinauf und hinunter zu klettern.

Star – ein geselliger Vogel

Der Star ist ein sehr sprachbegabter Vogel. Neben dem Gesang anderer Vogelarten kann er auch Geräusche von Menschen oder Maschinen in sein Repertoire aufnehmen.

Auerhuhn

Auerhühner fühlen sich in lichten, ungestörten, nadelbaumreichen Wäldern zu Hause. Diese finden sie vor allem im Mittelgebirge und in den Alpen. Aufgrund des stetig kleiner werdenden Lebensraumes gilt das Auerhuhn in Deutschland, Österreich und der Schweiz als stark gefährdet.

Fitis

Der Fitis gehört zur Gattung der Laubsänger. Von Laien kann er nur anhand des Gesangs vom Zilpzalp unterschieden werden. Von April bis September kann man den Fitis in fast ganz Mittel- und Nordeuropa beobachten, sein Winterquartier hingegen liegt in Afrika.

Wildbienen

In Mitteleuropa gibt es unzählige verschiedene Wildbienenarten. Hier können Sie sich einige Fotos dazu anschauen.

Geräusche der Sommerwiese

Die Geräuschkulisse einer Sommerwiese ist einmalig: Dominierend sind das Summen der Insekten und das Zirpen der Heuschrecken. Aber auch die Vögel tragen das ihre zur typischen Akustik bei.

Heuschrecken

In den Wiesen und Weiden Mitteleuropas gehören die Heuschrecken zu den häufigsten Arten. Ihre Artenvielfalt ist groß, bleibt uns aber oft verborgen. Kein Wunder: Die hüpfenden Heuschrecken sind auch nicht ganz einfach zu beobachten.

Hermelin

Um im Schnee besser getarnt zu sein, wechselt das Hermelin die Farbe seines Fells im Herbst. Das Winterfell ist gänzlich weiß, nur die Schwanzspitze bleibt schwarz. Dieser Wechsel bringt allerdings nicht viel, wenn im Winter dann kein Schnee fällt.

Orchideen

Orchideen sind eine weltweit verbreitete Pflanzenfamilie. Sie werden von vielen Menschen als besonders schön empfunden. Orchideen gibt es auch auf den Wiesen und in den Wäldern Mitteleuropas.

Zauneidechse

Die Zauneidechse hat eine kräftige Gestalt, einen stumpfschnauzigen Kopf und schwarz-weiße Flecken auf dem Rücken. Die Männchen weisen zudem eine grüne Färbung an den Flanken auf.

Herbstzeitlose

Die Herbstzeitlose gehört zu den letzten Blütenpflanzen, die vor dem einbrechenden Winter noch blühen. Ihre ungewöhnlich späte Blütezeit erklärt sich aus ihrem außerordentlichen Lebenszyklus.

Rotmilan

Der Rotmilan ist ein weitverbreiteter, aber nicht besonders häufiger Brutvogel Mitteleuropas. Er kann im Flug an seinem markant gegabelten Schwanz gut erkannt werden. Die meisten Rotmilane ziehen im Winter nach Südeuropa. Da die Winter im Allgemeinen wärmer werden, bleiben aber immer mehr Tiere bei uns.

Bienen

In Europa gibt es zahlreiche verschiedene Bienenarten. Die bekannten Honigbienen umfassen nur einige davon. Bienen sind wichtige Bestäuber der Blütenpflanzen und tragen damit viel zur floristischen Biodiversität bei. Ohne Bienen gäbe es auch kaum Früchte. Der wirtschaftliche Nutzen der Honigbiene, den sie durchs Bestäuben von Nutzpflanzen erbringt, beträgt mehrere Milliarden pro Jahr alleine für Deutschland.

Rauchschwalbe

Die Rauchschwalbe ist ein weit verbreiteter Brutvogel Mitteleuropas. Sie bevorzugt offene, reich strukturierte Landschaften, ist aber auch oft in der Nähe von Siedlungen anzutreffen. Sie mag alte Ställe und Scheunen als Brutplätze.

Schnecken

Schnecken lassen sich in Gehäuse- und Nacktschnecken einteilen. Schnecken sind sehr stark und können ca. das zehnfache ihres Körpergewichts schleppen. Zudem sind sie auch in der Lage, sich auf ungünstigen und sehr steilen Unterlagen zu bewegen.

Steinkauz

Der Steinkauz lebt in den Wäldern Mitteleuropas. Er ist sehr ortstreu: Ein einmal ausgewähltes Territorium wird oft während vieler Jahre bewohnt.

Schleiereule

Die Schleiereule gleitet bei der Jagd in geringer Höhe über den Boden, von wo sie sich aus dem Flug herabfallen lässt und ihre Beute mit den bekrallten Zehen packt. Sie ernährt sich vor allem von Wühlmäusen.

Krabbenspinne

Krabbenspinnen sind Lauerjäger. Sie verstecken sich und warten auf ihre Beute, die sie anspringen, anstatt sie mit Netzen zu fangen. Dank der Fähigkeit, ihre Farbe der Blüte anzupassen, ist die Krabbenspinne gut getarnt. Es sind jedoch nur die ausgewachsenen Weibchen, die einen solchen Farbwechsel vornehmen können.

Widderchen

Obwohl die Widderchen zu den Nachtfaltern gezählt werden, sind fast alle Arten am Tag aktiv. Ihre rot-schwarze Musterung warnt mögliche Fressfeinde. Widderchen sind nämlich giftig und als Beute ungeeignet.

Rebhuhn

Da in Mitteleuropa die extensiv bewirtschafteten Wiesen und Weiden immer mehr verschwinden, wird das Rebhuhn ständig seltener. Beobachtungen sind aber auch schwierig, weil es mit seiner graubraunen Färbung gut getarnt ist.

Wachtelkönig

Wachtelkönige sind vielerorts selten geworden. Das liegt daran, dass diese Art nur im hohen Gras brütet und sich ihre Nester meistens in mähreifen Wiesen befinden.

Wachtel

Die Wachtel ist ein typischer Wiesenbrüter. Sie ist der kleinste Hühnervogel Europas und die einzige Art aus dieser Familie, die im Herbst in den Süden zieht.

Feldlerche

Feldlerchen sind typische Wiesenbrüter. Da sie sehr gut getarnt sind, kann man sie am Boden nur selten beobachten. Einfacher ist es, wenn sie ihren Gesang im Fluge vortragen. Die jubilierenden Männchen scheinen dann in der Luft zu stehen und singen so oft mehrere Minuten lang.

Erdkröte

Amphibien – wie zum Beispiel die Erdkröte – sind wechselwarme Tiere, das heißt ihre Körpertemperatur hängt von der Umgebungstemperatur ab. Sie müssen sich daher im Winter stets frostsichere Verstecke suchen, um überleben zu können. Amphibien sind aber auch darauf angewiesen, dass ihre empfindliche Haut immer feucht bleibt. Man findet sie daher meist in der Nähe von Gewässern.

Fledermäuse

Das Klima bestimmt den Jahresablauf der europäischen Fledermäuse. Um sich vor schlechter Witterung und vor Fressfeinden zu schützen, haben sie ein Sommer- und ein Winterquartier. Als Unterschlupf dienen Höhlen, Felsspalten und Baumhöhlen, aber auch Dachböden von Häusern.

Eichhörnchen

Eichhörnchen machen keinen Winterschlaf, sie halten Winterruhe. Dafür ziehen sie sich in ihr Nest zurück, wo sie sich möglichst wenig bewegen um ihre Energiereserven zu schonen. Ab und zu kommen sie heraus, um ihre Nahrungsverstecke zu besuchen. Wenn Eichhörnchen ihre Vorräte vergessen oder nicht brauchen, so können die vergrabenen Nüsse keimen und zu neuen Bäumen heranwachsen.

Igel

Igel gehören zu den heimlichen Wiesenbewohnern, die jedoch auch im Siedlungsraum anzutreffen sind. Dank ihrer guten Tarnung lassen sie sich nur selten sehen. Am besten gelingt dies in der Dämmerung, wenn sich die Tiere auf die Suche nach Nahrung machen.

Zitronenfalter

Der Zitronenfalter ist der einzige mitteleuropäische Falter, der auch mitten im Winter bei uns gefunden werden kann. Durch spezielle Stoffe, die er im Körper speichert, kann er die kalte Jahreszeit überdauern.

Weinbergschnecke

Die Weinbergschnecke ist die größte Landgehäuseschnecke in Europa. Sie kann bis zu 10 Zentimeter lang werden und etwa 30 Gramm schwer. Sie steht in Deutschland, Österreich und in der Schweiz unter Naturschutz. Sie kommt auf feuchten, kalkhaltigen Böden vor und ernährt sich von weichen, welken Pflanzenteilen.

Verschiedene Spinnenarten

Die Wespenspinne webt ihr Netzt in Bodennähe. Ihre Beute sind Heuschrecken und andere Insekten, die sie sofort einwickelt und mit ihrem Gift tötet.

Schermaus

Genau wie die Maulwürfe fällt die Anwesenheit der Schermäuse vor allem durch Erdhaufen auf. Man kann Schermaushaufen aber leicht von Maulwurfshaufen unterscheiden: Sie enthalten neben Erde und Steine immer auch viele Äste und Gräser, was bei Maulwurfshaufen nicht der Fall ist.

Mäusebussard

Mäusebussarde gehören zu den häufigsten Raubvögeln im deutschsprachigen Raum. Als Lebensraum bevorzugen sie Wälder. Man kann sie aber oft bei der Jagd über offenen Landschaften beobachten.

Neuntöter

Der Neuntöter ist ein Heckenbrüter. Er baut sein Nest in der Hecke und jagt von dort aus seine Beute. Sein Beutespektrum umfasst Insekten, Kleinsäuger, kleine Vögel, aber auch Eidechsen oder Amphibien. Er spießt seine Beute auf Dornen auf, bevor er sie frisst. Sein Nest baut er deshalb auch am liebsten in Dornsträuchern.

Glühwürmchen

Es gibt ganz verschiedene Arten von Glühwürmchen, wobei allerdings nur wenige in Mitteleuropa heimisch sind. Man kann sie hierzulande in warmen Sommernächten beobachten. Ihre Fähigkeit, Licht zu erzeugen, wird «Bioluminiszenz» genannt.

Zwergfledermaus

Die Zwergfledermaus ist sowohl die am meisten verbreitete als auch die kleinste Fledermausart in Europa.

Marienkäfer

Es gibt zahlreiche Arten von Marienkäfern, die in ihrem Aussehen sehr variabel sind und sich daher oft nur schwer bestimmen lassen. Die Punkte sind meist schwarz, können aber auch rot oder braun sein. Es gibt Arten mit bis zu 24 Punkten. Der asiatische Marienkäfer gehört in Europa zu den invasiven Arten und bedroht die einheimischen Marienkäfer-Arten.

Gebirgsgrashüpfer

Wie der Name bereits sagt, ist der Gebirgsgrashüpfer eine Heuschreckenart, die vor allem in den höheren Lagen zu finden ist. Der Gesang des Gebirgsgrashüpfers ist auffällig und kann die Geräuschkulisse einer Alpenwiese dominieren.

Grünes Heupferd

Das grüne Heupferd gehört zu den häufigsten Heuschreckenarten in Mitteleuropa. Sein lauter Gesang ist über eine Distanz von mehr als 100 Meter zu hören.

Maulwurfsgrille

Die Maulwurfsgrille ist zu ihrem Namen gekommen, weil sie sich sehr ähnlich verhält wie der Maulwurf (mit dem sie überhaupt nicht verwandt ist). Ihr vorderstes Beinpaar ist zu einer Grabschaufel umfunktioniert, was ihr ein Leben unter der Erde erleichtert.

Schwarzkehlchen

Das Schwarzkehlchen ist ein knapp sperlingsgroßer Singvogel mit kurzem Schwanz und relativ kurzen Flügeln. Es besiedelt reich strukturierte, aber nicht zu dicht bewachsene Randzonen von Landwirtschaftsgebieten.

Weinhähnchen

Wenn es dämmert, beginnt das Weinhähnchen zu singen. Es ist die lauteste der einheimischen Heuschreckenarten.

Warzenbeißer

Der Warzenbeißer ist zu seinem merkwürdigen Namen gekommen, weil man früher der Meinung war, dass Bisse dieses Tieres Warzen zum Verschwinden bringen können.

Nachtigall-Grashüpfer

Der Nachtigall-Grashüpfer ist dank seiner braun-grauen Farbe im Gras außerordentlich gut getarnt. Sein charakteristischer Gesang wird von vielen Menschen mit Sommerwiesen assoziiert. Er ist ziemlich laut, so dass man ihn im Umkreis von einigen Metern hören kann.

Lebensraum Wiese

Die Wiese bietet vielen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum. Besonders zahlreich sind die meist unscheinbaren Insektenarten. Wer sich Zeit nimmt und die Wiese einmal in Ruhe beobachtet, kann eine beeindruckende Artenvielfalt entdecken.

Gottesanbeterin

Die Gottesanbeterin kann grün, gelblich oder braun sein. Wenn sie sich häutet, so passt sie ihre Farbe der Umgebung an. Somit ist sie stets gut getarnt. Den ungewöhnlichen Namen hat die Gottesanbeterin von ihrer Körperhaltung: Mit ihren häufig angewinkelten Vorderbeinen sieht sie aus, als würde sie beten.

Blüten und Bestäuber

Die meisten Blütenpflanzen werden von Insekten bestäubt. Zu den typischen Bestäubern gehören Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Käfer und Fliegen. Mit leuchtenden Farben und ihrem Duft locken Blütenpflanzen ihre Bestäuber an. Das kann auch gefährlich sein.

Nachtkerze

In der Dämmerung kann man zusehen, wie sich die Blüte der Nachkerze öffnet. Die meisten Nachtkerzen-Arten werden durch nachtaktive Insekten bestäubt, darum duften sie auch nur nachts.

Hauhechel-Bläuling

Der Hauhechel-Bläuling gehört zur großen Familie der Bläulinge. Einige Bläulingsarten weisen ein sehr bemerkenswertes Verhalten bei ihrer Entwicklung auf: Ihre Larven lassen sich von Ameisen in den Ameisenhaufen tragen und ernähren sich da bis zur Verpuppung von deren Brut. Damit die Ameisen dies nicht mitbekommen, tarnen sich die Bläulingslarven mit chemischen Duftstoffen.

Kleiner Fuchs

Der Kleine Fuchs gehört zu den spektakuläreren Arten der mitteleuropäischen Schmetterlinge. Er ist im Sommer auf den meisten extensiv bewirtschafteten Wiesen und Weiden noch recht zahlreich anzutreffen.

Rehkitz

Im Mai kommen die Rehkitze zur Welt. Diese werden vom Muttertier in Wiesen abgelegt, wo sie oft stundenlang alleine bleiben. Die Mutter kehrt nur zum Rehkitz zurück, um es zu säugen. Nach etwa einer Woche folgen die Rehkitze der Mutter und können dann schon so gut laufen, dass sie sich bei Gefahr in Sicherheit bringen können.

Feldhase

Feldhasen sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, im Spätwinter und im Frühling kann man sie aber auch häufig tagsüber beobachten. Über kurze Distanzen können sich Feldhasen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 70 km pro Stunde fortbewegen. Sie können bis zu 2 Meter hoch springen und sind recht gute Schwimmer. Der Feldhase ernährt sich von grünen Pflanzenteilen, Knollen, Wurzeln und Getreide; im Winter frisst er auch die Rinde junger Bäume.

Feldgrille

Für viele Menschen ist das Zirpen der Feldgrille geradezu ein Synonym für den Frühling. Man hört die Tiere auf trockenen und warmen Wiesen in ganz Mitteleuropa. Feldgrillen leben in und um ihre selbstgebauten Höhlen.

Wiesenschaumzikade

Die Wiesenschaumzikade macht sogenannte «Schaumnester» für ihre Larven. Diese werden auch Kuckucksspucke genannt.

Hecke im Jahresverlauf

Die Hecke ist ein vielfältiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Er verändert sich während dem Jahresverlauf und wird dabei von den verschiedensten Arten bewohnt.

Grauammer

Die Grauammer wird vielerorts als verletzlich eingestuft, da durch die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft, durch Überbauungen und Bodenversiegelungen ihr Lebensraum stets kleiner wird.

Haselstrauch

Der Hasel ist ein zwei bis sechs Meter hoher Strauch, der in ganz Europa weit verbreitet ist. Er kommt auch häufig in Hecken und am Rande von Weiden und extensiv bewirtschafteten Wiesen vor.

Kreuzkröte

Kreuzkröten sind gute Schwimmer. Auf dem Land wirken sie hingegen ein bisschen plump. Das liegt daran, dass ihre Hinterbeine ziemlich kurz sind. Kreuzkröten bewegen sich daher meistens krabbelnd, anstatt hüpfend.