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Alle Vögel sind schon da

© youtube - vogelartinfo

Die Sommervögel kehren im Verlauf des Frühlings aus ihren Winterquartieren zurück – auch die Nachtigall wird in der ersten Aprilhälfte erwartet. Berühmt ist die Nachtigall durch ihren Gesang und fand deswegen Verewigung in Oper und Literatur. Auch wenn fast jeder von ihren Gesangsqualitäten gehört hat, erkennen nur wenige das Lied des Meistersingers.

Die Nachtigall gehört zur Familie der Drosseln, der eine Reihe guter Sänger angehören: so etwa Singdrossel, Amsel oder auch Blau– und Rotkehlchen. Den wohlklingenden Gesang der Nachtigall zu beschreiben, ist schier unmöglich. Er besteht aus vielen Strophen dicht gereihter Einzel- oder Doppeltöne, sein prächtiges „Crescendo“ hat die Nachtigall letztlich auch berühmt gemacht.

Die Töne werden im unteren Kehlkopf (Syrinx) der Singvögel, wo sich die Luftröhre in die beiden Hauptbronchien gabelt, gebildet. Beim Singen reckt das Männchen seinen Hals, holt tief Luft und singt aus „voller Kehle“. Die Töne werden erzeugt, indem Membranen angespannt und in Schwingungen versetzt werden.
William Shakespeare tat gut daran, die Nachtigall als Symbol nächtlicher Romantik zu nehmen. Denn Herr Nachtigall flötet hauptsächlich nachts, um Weibchen anzulocken. Mit einsetzender Morgendämmerung erhält der kunstvolle Gesang einen völlig anderen Charakter: Nun dient er vor allem der Abwehr von Rivalen.

 

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