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Efeu – der Klettermeister unter den Pflanzen

© Agnieszka Kwiecień, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Irrtümlicherweise geht man manchmal beim Efeu von einer Parasit-Wirt-Beziehung aus. Der Efeu ernährt sich aber nicht vom Baum, sondern benötigt ihn einzig als Klettergerüst. Findet der Efeu keine vertikale Klettergelegenheit, wächst er horizontal und verankert sich im Boden.

Im Winter geben die Laubbäume ein trauriges Bild ab, denn von Laub kann nicht die Rede sein. Graubraun und kahl stehen die Bäume in der Landschaft.  Anders Efeu überwachsene Bäume. Der heimische Efeu ist winterhart und behält sein tiefes Grün das ganze Jahr über. Als Stütze dienen ihm nicht nur Bäume, auch Häuser und Ruine werden gerne von Efeu überwachsen. Efeu ist sehr ausdauernd. Er kann bis zu 20 Höhenmeter erklimmen und ein Höchstalter von 450 Jahren erreichen.

Eine Eigenart des Efeus sind seine zwei verschiedenen Sprossenarten. Nur an den Kriechsprossen der drei- bis fünflappigen Blättern wachsen Haftwurzeln. Hinzukommen die Blütensprossen, deren Blätter oval sind. Erst im September/Oktober blüht der Efeu und ist dank der späten Blütezeit eine beliebte Nahrungsquelle für Insekten. Im Winter sind dann die reifen blauen Früchte Nahrung für Vogelarten. Was dem Vogel bekommt, ist nicht immer gut für den Menschen. Der Efeu, Blätter wie Früchte, sind giftig. In kleiner Konzentration wird der Efeu in der Arznei verwendet.

 

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