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Bald Bärlauchduft in der Luft?

© Archenzo , Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Bärlauch ist eine sehr alte Heilpflanze, welche schon den Germanen und Kelten bekannt war. Hierzulande gibt es ihn nur saisonal – im Frühling. Doch immer wieder passiert es, dass Bärlauch beim Pflücken mit den giftigen Herbstzeitlosen oder dem Maiglöckchen verwechselt wird – mit fatalen Folgen!

Typische Unterscheidungsmerkmale sind: Die Blattunterseite des Bärlauchs ist im Vergleich zu Maiglöckchen und Herbstzeitlose matt. Nur der Bärlauch duftet nach Knoblauch. Die Blätter von Maiglöckchen und Herbstzeitlose sind geruchslos. Die Bärlauchblätter wachsen einzeln aus dem Boden. Bei Maiglöckchen und Herbstzeitlose wachsen die Blätter paarweise am Stängel oder zu mehreren Blättern aus dem Stängel.

Als Heilmittel und Lebensmittel hat der Bärlauch seine Aufmerksamkeit zurück erobert. Da man den Bärlauch schlecht trocknen kann, hat sich die Konservierung als Pesto mit Öl und Salz bewährt. Bärlauch sollte man nicht kochen, denn dadurch verliert er alles, was ihn wertvoll macht. Frisch aus dem Wald, als Salatbeigabe, in einer Quarksauce oder als Pesto zu Spaghetti ist Bärlauch am besten.

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