WinterAuf der WieseIm GebirgeNatur im JahreslaufTier/Pflanze des MonatsÜberwintern im Gebirge

Der Winter ist da, das Hermelin zieht den Wintermantel an

Die Überwinterungsstrategien im Tierreich sind vielfältig: erstarren, schlafen, wegfliegen. Wer der Kälte und dem Schnee an der Erdoberfläche trotzt, muss sich im wahrsten Sinne des Wortes warm einpacken. Beim Wechsel vom Sommer- zum Winterkleid ergreifen einige Tiere die Chance zur optischen Veränderung: sie werden weiß wie die winterliche Umgebung.

Das weiße Gewand von Schneehase, Alpenschneehuhn oder Hermelin schafft Überlebensvorteile. Sie sind hervorragend vor Feinden und anderen Störfrieden getarnt. Die weiße Farbe der Haare oder Federn entsteht durch den Einschluss von Luft. Luft ist ein schlechter Leiter und isoliert deshalb gut. Der Wandel vom Sommer- zum Winteranzug wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, unter anderem von der abnehmenden Tageslänge und von tieferen Temperaturen. Keinen Einfluss hat jedoch der Schneefall. Es kann also auch vorkommen, dass der Tarneffekt seine Wirkung verfehlt. So etwa in einem schneearmen Winter.

 

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