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Der Klatschmohn am Wegrand

© John Beniston, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Farbenprächtige Kornfelder sind eine Seltenheit geworden und finden heute Verehrung auf Gemälden. Der Grund weshalb die farbintensiven Sommerblumen aus den Feldern verschwinden, sind die gespritzten Felder. Weder der Klatschmohn noch die Kornblume oder die Saatwucherblume gedeihen auf behandelten Feldern. Deshalb ist der Klatschmohn wie andere Ackerwildkräuter auf ungespritzte Ackerrandstreifen und Wegränder angewiesen.

Früher wurde der Klatschmohn bewusst mit dem Korn zusammen angebaut. Die Samen des Mohns wurden als Würzmittel für Brot und Kuchen oder auch zur Gewinnung von Speiseöl verwendet. Und aus den Blütenblättern wurde Kindersirup hergestellt. Obwohl der Klatschmohn der kleine Bruder des Schlafmohns ist, ist seine beruhigende Wirkung schulmedizinisch unbedeutend.

Den Namen Klatschmohn (Papaver rhoeas) erhielt die Pflanze, da ihre Blüten im Wind aneinander klatschen. Feuermohn, Klatschrose, Blutblume oder Mohnblume sind weitere gebräuchliche Namen.

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