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Gräserpollen in der Luft

© Christian Fischer, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Die Allergiker und Allergikerinnen müssen noch ein paar Monate durchhalten. Die Pollenhochsaison der Hasel und Birke sind vorüber. Im Spätfrühling beginnen nun die Gräser zu blühen, allen voran die Knäuelgräser. Das Knäuelgras gehört neben Roggen, Lieschgras und anderen zu den wichtigsten Heuschnupfen-Gräsern Europas.

Gräser sind Kosmopoliten, deren Familien etwa 8000 Arten umfassen, zu denen auch viele Getreide- und Futterpflanzen gehören. Das Knäuelgras ist stark verbreitet und wächst vor allem auf Wiesen, an Weg- und Deichrändern. Diese Grasart wird auch als ertragreiche Futterpflanze angebaut. Bei starker Düngung von Grünland kann sich das Knäuelgras stark ausbreiten und andere Arten, vor allem die Wiesenkräuter, verdrängen. Artenarme, einheitlich grüne Wiesen und Weiden sind das Resultat.

Etwa 60-70 % der Allergiker sind gegenüber Gräserpollen sensibilisiert. Dies betrifft hauptsächlich Pflanzen, die ihre Pollen durch den Wind verbreiten. Der Höhepunkt der Blütezeit von Knäuelgras ist im Mai und Juni. Mehr Informationen wann, welche Pollen in der Luft tanzen, sind für Deutschland bei der Pollenstiftung oder beim Deutschen Wetterdienst einsehbar und für die Schweiz informiert Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz.