Krabbeltiere

© Hanna Irßlinger Fotografie , flickr.com (CC BY-ND 2.0) Hast du gewusst, dass Käfer die erfolgreichste Tiergruppe auf unserer Erde sind? Was bei uns das Skelett ist, nennt man bei den Käfern Panzer. Im Gegensatz zu unserem Skelett befindet sich der Panzer nicht im Körperinnern, sondern außen.

Zecken

Zecken gehören definitiv zu jenen Insekten, denen man besonders ungern begegnet

Blüten und ihre Besucher

Ist der Nektar in einer komplizierten Blütenform versteckt, benehmen sich Käfer im Vergleich zu Bienen oft unmanierlich. Solche Blüten sehen nach einem Käferbesuch mitgenommen aus. Gegen solche Grobiane weiß sich die Natur aber zu helfen.

Leben im Kompost

Für zahlreiche Würmer und Insektenlarven ist der Komposthaufen ein idealer Lebensraum

Plattbauchlibelle

Die Plattbauchlibelle, auch kurz Plattbauch genannt, ist sehr häufig. Die Großlibelle ist an langsamen Flussläufen, aber auch an Teichen zu finden, ist allerdings sehr scheu. Sie gehört zu den besten Fliegern unter den Libellen.

Libellen

In Europa gibt es rund achtzig Libellenarten, die in zwei Gruppen unterteilt werden, die Groß- und die Kleinlibellen. Die Großlibellen können wesentlich besser fliegen als die Kleinlibellen. Libellen sind vor allem in der Nähe von Gewässern zu finden, weil ihre Larven auf Wasser als Lebensraum angewiesen sind.

Wasserläufer

Wasserläufer sind sehr häufig und weit verbreitet, sie sind auf Teichen, Tümpeln oder Pfützen anzutreffen. Sie können fliegen, aber was diese Wanzen außergewöhnlich macht, ist ihre Fähgikeit, auf dem Wasser zu laufen.

Stechmücke

Die Gemeine Stechmücke ist nachtaktiv, ihre Larven entwickeln sich im Wasser. Nur die Weibchen saugen mit ihrem Stechrüssel Blut, während die Männchen mit ihrem Saugrüssel Säfte oder Nektar aufnehmen.

Schwimmkäfer

Schwimmkäfer sind, wie der Name schon sagt, ausgezeichnete Schwimmer und überall in pflanzenreichen Gewässern zu finden. Die Hinterbeine werden zum Rudern eingesetzt und sind mit einem dichten Haarsaum besetzt.

Eintagsfliege

In Mitteleuropa leben mehr als hundert Eintagsfliegenarten. Die aus den Larven geschlüpften Tiere leben, wie der Name schon sagt, meist nur nur Stunden bis Tage.

Sandlaufkäfer

Sandlaufkäfer bewohnen offene, sandige Flächen. Man findet sie in der Heide, in Sandgruben, an den Ufern von Seen und Flüssen und am Meeresstrand. Der grüne Feld-Sandlaufkäfer und der braune Dünen-Sandlaufkäfer sind häufig anzutreffen. Auffallend sind die grossen Augen und die kräftigen Oberkiefer.

Taumelkäfer

Die spezialisierten Augen der Taumelkäfer erlauben es ihnen, sowohl über als auch unter Wasser scharf zu sehen. …

April: Glückskäfer im Anflug

Frühjahr ist Flugzeit der Marienkäfer. Käfer mit sieben Punkten werden als gern gesehene Nützlinge begrüßt. Tauchen ihre asiatischen Vettern mit 19 Punkten auf, werden sie als Schädlinge beschimpft

Waldgrille

Die Waldgrille erzeugt ihr typisches Zirpen, indem sie die Schrillkante des einen Flügels über die Schrillleiste des anderen Flügels zieht.

Borkenkäfer

Die relativ kleinen Borkenkäfer lassen sich in Rindenbrüter und Holzbrüter unterteilen, je nachdem wo sie ihre Larven ablegen. Sie gehören wohl zu den bekanntesten Schädlingen des Waldes.

Schlupfwespe

Die Schlupfwespe benutzt ihren «Stachel» dazu, ihre Eier in oder an Käferlarven abzulegen. Wenn die Wespenlarve dann geschlüpft ist, so ernährt sie sich parasitisch von der Wirtslarve.

Hirschkäfer

Der Hirschkäfer gehört zu den größten und auffälligsten Käfern in Europa. Seinen Name verdankt er seinem verlängerten Kiefer, der aussieht wie ein Hirschgeweih. Der Kiefer ist aber nur bei den Männchen massiv vergrößert. Das Geweih benötigen die Männchen vor allem beim Kampf gegen Artgenossen. Dabei versuchen sie, ihren Gegner auf den Rücken zu legen oder ihn vom Ast zu werfen.

Ameisen

Ameisen besiedeln die Erde bereits seit 130 Millionen Jahren. Sie leben in großen Völkern und sind alleine nicht überlebensfähig. Ameisen gehen aber individuell auf die Jagd. Sie können etwa das 60-fache ihres eigenen Körpergewichts tragen. Sollte eine Beute jedoch zu schwer sein, können sie mit Duftstoffen Artgenossinnen zu Hilfe rufen.

Star – ein geselliger Vogel

Der Star ist ein sehr sprachbegabter Vogel. Neben dem Gesang anderer Vogelarten kann er auch Geräusche von Menschen oder Maschinen in sein Repertoire aufnehmen.

Wildbienen

In Mitteleuropa gibt es unzählige verschiedene Wildbienenarten. Hier können Sie sich einige Fotos dazu anschauen.

Heuschrecken

In den Wiesen und Weiden Mitteleuropas gehören die Heuschrecken zu den häufigsten Arten. Ihre Artenvielfalt ist groß, bleibt uns aber oft verborgen. Kein Wunder: Die hüpfenden Heuschrecken sind auch nicht ganz einfach zu beobachten.

Bienen

In Europa gibt es zahlreiche verschiedene Bienenarten. Die bekannten Honigbienen umfassen nur einige davon. Bienen sind wichtige Bestäuber der Blütenpflanzen und tragen damit viel zur floristischen Biodiversität bei. Ohne Bienen gäbe es auch kaum Früchte. Der wirtschaftliche Nutzen der Honigbiene, den sie durchs Bestäuben von Nutzpflanzen erbringt, beträgt mehrere Milliarden pro Jahr alleine für Deutschland.

Widderchen

Obwohl die Widderchen zu den Nachtfaltern gezählt werden, sind fast alle Arten am Tag aktiv. Ihre rot-schwarze Musterung warnt mögliche Fressfeinde. Widderchen sind nämlich giftig und als Beute ungeeignet.

Glühwürmchen

Es gibt ganz verschiedene Arten von Glühwürmchen, wobei allerdings nur wenige in Mitteleuropa heimisch sind. Man kann sie hierzulande in warmen Sommernächten beobachten. Ihre Fähigkeit, Licht zu erzeugen, wird «Bioluminiszenz» genannt.

Marienkäfer

Es gibt zahlreiche Arten von Marienkäfern, die in ihrem Aussehen sehr variabel sind und sich daher oft nur schwer bestimmen lassen. Die Punkte sind meist schwarz, können aber auch rot oder braun sein. Es gibt Arten mit bis zu 24 Punkten. Der asiatische Marienkäfer gehört in Europa zu den invasiven Arten und bedroht die einheimischen Marienkäfer-Arten.

Gebirgsgrashüpfer

Wie der Name bereits sagt, ist der Gebirgsgrashüpfer eine Heuschreckenart, die vor allem in den höheren Lagen zu finden ist. Der Gesang des Gebirgsgrashüpfers ist auffällig und kann die Geräuschkulisse einer Alpenwiese dominieren.

Grünes Heupferd

Das grüne Heupferd gehört zu den häufigsten Heuschreckenarten in Mitteleuropa. Sein lauter Gesang ist über eine Distanz von mehr als 100 Meter zu hören.

Maulwurfsgrille

Die Maulwurfsgrille ist zu ihrem Namen gekommen, weil sie sich sehr ähnlich verhält wie der Maulwurf (mit dem sie überhaupt nicht verwandt ist). Ihr vorderstes Beinpaar ist zu einer Grabschaufel umfunktioniert, was ihr ein Leben unter der Erde erleichtert.

Weinhähnchen

Wenn es dämmert, beginnt das Weinhähnchen zu singen. Es ist die lauteste der einheimischen Heuschreckenarten.

Warzenbeißer

Der Warzenbeißer ist zu seinem merkwürdigen Namen gekommen, weil man früher der Meinung war, dass Bisse dieses Tieres Warzen zum Verschwinden bringen können.

Nachtigall-Grashüpfer

Der Nachtigall-Grashüpfer ist dank seiner braun-grauen Farbe im Gras außerordentlich gut getarnt. Sein charakteristischer Gesang wird von vielen Menschen mit Sommerwiesen assoziiert. Er ist ziemlich laut, so dass man ihn im Umkreis von einigen Metern hören kann.

Lebensraum Wiese

Die Wiese bietet vielen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum. Besonders zahlreich sind die meist unscheinbaren Insektenarten. Wer sich Zeit nimmt und die Wiese einmal in Ruhe beobachtet, kann eine beeindruckende Artenvielfalt entdecken.

Blüten und Bestäuber

Die meisten Blütenpflanzen werden von Insekten bestäubt. Zu den typischen Bestäubern gehören Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Käfer und Fliegen. Mit leuchtenden Farben und ihrem Duft locken Blütenpflanzen ihre Bestäuber an. Das kann auch gefährlich sein.

Feldgrille

Für viele Menschen ist das Zirpen der Feldgrille geradezu ein Synonym für den Frühling. Man hört die Tiere auf trockenen und warmen Wiesen in ganz Mitteleuropa. Feldgrillen leben in und um ihre selbstgebauten Höhlen.

Wiesenschaumzikade

Die Wiesenschaumzikade macht sogenannte «Schaumnester» für ihre Larven. Diese werden auch Kuckucksspucke genannt.